Jagstjägers - Korthals Griffon

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Informatives zur Hundezucht

Zucht

 

Zucht und wie man einen Standard erhält

Die Definition für Zucht ist die sorgfältig geplante Verpaarung von Hunden mit dem Ziel, gesunde Tiere zu erhalten, welche im äußeren Erscheinungsbild, sowie im Charakter, dem Rasse-Standard möglichst nahe kommen. Dabei sollte man vorrausschauende Überlegungen an die nachfolgenden Generationen mit einfließen lassen.

Für die Zuchtauswahl sind der Phänotyp (das Erscheinungsbild), der Erbwert (die Qualität der Ahnen), der Zuchtwert (die Beurteilungen der Nachkommen  durch eine Zuchtschau), die Prüfungsergebnisse und der Verwandtschaftsgrad (Inzucht, Fremdzucht) zu beachten.

Inzucht ruft bei manchen einen schlechten Beigeschmack hervor. Dabei muss man bedenken, dass so die Vielfalt der Rassen entstanden ist. Linienzucht und eine gewisse Form von Inzucht haben die Vielfalt unserer verschiedenen Rassehunden erst möglich gemacht. Durch eine Genmanipulation einiger wenigen Ausgangstiere, die jeweils miteinander gedoppelt wurden, bis sie sich zum gewünschten Rasseblid gefestigt haben.

Die Inzucht mit gesunden Hunden, welche die gewünschten Eigenschaften aufwiesen, sorgte für einen gleichmäßigen Rassetyp. Kritisch wird es dann, wenn vorhandene Genpools zu sehr verkleinert werden. Das führt zu sogenannten Inzuchtdepressionen bei der unter anderem die Fruchtbarkeit nachlässt. Wie mir Frau Dr. Helga Eichelberg von der Gesellschaft für Kynologie und Forschung bestätigte. Anzeichen hierfür sind deckmüde Hunde, verkürzte Gliedmaßen, Kleinwüchsigkeit usw.

Leider haben Inzuchtverpaarungen nicht nur die erwünschten Merkmale verstärkt hervor gebracht, sondern auch unerwünschte Merkmale wie Erbkrankheiten. Diese werden meist rezessiv vererbt und treten häufiger auf. Wird hierbei nicht auf eine strenge Selektion geachtet und nur mit gesunden Tieren weiter gezüchtet, kann eine Rasse mit einem relativ kleinen Zuchtstamm in kürzester Zeit "vor die Hunde gehen".

Nicht ganz einfach ist es, eine unerwünschte rezessive Eigenschaft mit einer erwünschten dominanten Eigenschaft auszumerzen. Das führt zwar in der ersten Generation zum Erfolg, man darf aber dabei nicht vergessen, dass hierbei alle Nachkommen die unerwünschte Eigenschaft weiterhin rezessiv in sich tragen und an kommende Generationen weitergeben können.

Verpaart man z.B. einen Hund mit schweren Zahnfehlern mit einem vollzahnigen Partner, können die Nachkommen aus der ersten Generation vollzahnig sein, in den kommenden Generationen können die alten Zahnfehler immer wieder zum Vorschein kommen.

Beispiel für Rückbiß:
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Da es sich bei diesen rezessiven, unerwünschten Eigenschaften meist um mehrere unterschiedliche handelt, die unabhängig voneinander vererbt werden, führt dies bald zum züchterischen Drahtseilakt.

Unter Fremdzucht versteht man sogenannte sogenannten Outcross-Verparungen. Hierbei sind die Zuchttiere weniger mit einander verwandt als der Durchschnitt der Rasse. Dies führt zu einer vermehrten Mischbarkeit und Veränderung des Erbgutes.

Für eine Rassezucht ist es sinnvoll Fremdblut einfließen zu lassen, um gewünschte Eigenschaften, die im bisherigen Genpool offensichtlich nicht vorhanden sind, einzuführen (z.B.gewinkelte Hinterhand).

Dabei sollte die Verpaarung möglichst mit zwei liniengezüchteten Partnern vorgenommen werden.